Garagentore und deren nutzen in der heutigen Zeit

In Deutschland sind weit über 50 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, die alle einen Parkplatz benötigen. Ideal ist eine Garage mit einem Garagentor. Diese erfüllen mehrere Funktionen: sie schützen das in der Garage untergebrachte Kraftfahrzeug vor unbefugtem Zugriff, sie bieten Sichtschutz und gewähren Schutz vor Wettereinflüssen, besonders vor Kälteeinwirkung. Diese Funktionen sind in DIN-Normen vom Gesetzgeber festgelegt.

Garagentore - Die verschiedenen Arten: Das Selbstbautor

Neben dem traditionellen Schwingtor gibt es Sektionaltore, Schiebetore, Rolltore oder Flügeltore. Um die genannten Funktionen zuverlässig zu erfüllen sind alle Tortypen abschließbar und wetterfest, im Idealfall sogar wärmegedämmt. Für welche Art von Garagentor man sich entscheidet, hängt von den baulichen Gegebenheiten und vom Geldbeutel ab. Die älteste und einfachste Bauart ist das ein- oder zweiflügelige Flügeltor. Dieses Garagentor ist eine Weiterentwicklung des Scheunentores: es besteht in seiner ursprünglichsten Form aus Holzbrettern, deren lange Bandeisen seitlich in Angeln enden, in welchen die Türflügel sich drehen. Der Bau solcher Garagentore stellt für einen geschickten Heimwerker keine besonderen Probleme dar. Es gibt auch industriell gefertigte Flügeltore für Garagen, die jedoch eher für den gewerblichen Einsatz gedacht sind. Flügeltore haben den Nachteil, dass sie selten mit einem elektrischen Öffnungsmechanismus versehen sind, da dieser sehr aufwendig ist.

Garagentore - Die verschiedenen Arten: industriell gefertigte Tore

Die bei Privatbauten am häufigsten zu findenden Garagentore sind Schwingtore, die mittels Rollen in Metallschienen entlang der Decke hochschwingen. Dabei bewegt sich die Oberkante des Garagentors auf einer Ebene, während die Unterkante weit nach vorne ausschwenkt. Das Öffnen erfolgt durch Hochziehen des Garagentors, das unter die Decke der Garage einfährt. Diese Schwingtore sind einfach in der Konstruktion und gehören zu den günstigsten Torvarianten. Als Zusatzoptionen sind Torantriebe erhältlich, die über eine Fernbedienung vom PKW aus bedient werden können. - Technisch aufwendiger sind die immer beliebter werdenden Sektionaltore aus mehreren waagrecht übereinander angebrachten Sektionen. Verbunden sind diese mit Gelenken, die ein Hoch- und Einfahren des Tores erlauben. Dadurch wird das Ausschwingen des Garagentors vermieden. Auch diese Garagentore fahren in Schienen unter die Garagendecke, allerdings benötigen sie mehr Rollen als die Schwingtore, da jede einzelne Sektion extra geführt werden muss. Häufig sieht man diese Sektionaltore auch mit eingefügten Fenstern in Kopfhöhe, fast alle sind mit elektrischem Antrieb ausgerüstet. - In Deutschland seltener zu sehen, in Frankreich aber beliebt sind Rolltore. Ihre Bauweise ist identisch zu Jalousien: sie bestehen aus vielen schmalen waagrechten Lamellen aus Stahlblech, die in seitlichen Schienen laufen und sich in einem über dem Tor angebrachten Kasten aufrollen. - Schiebetore schließlich sind das grössere Pendant zur Schiebetür: das aus einem einzigen Element bestehende Tor wird in einer waagrechten Oberschiene hängend zur Seite geschoben. Diese Art von Garagentor benötigt seitlich sehr viel Platz und findet sich fast nur im industriellen Einsatz.