Mikrotechnik
Mikrotechnik ist weltweit eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhundert, dieser immer bedeutender werdende Wirtschaftszweig ist aus dem Leben der modernen Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Mikrotechnik beschäftigt sich mit Verfahren zur Herstellung von geometrischen Strukturen und Körpern im Mikrometerbereich. Das Haupt Anwendungsfeld der Mikrotechnik ist die Computerindustrie, hier wird die Mikrotechnik vor allem zur Erstellung von integrierten Schaltkreisen benötigt. Ohne die technischen Entwicklungen und Erkenntnisse der Mikrotechnik wäre die moderne Computertechnologie nicht möglich.Mikrotechnik: Hauptwerkstoff ist das Halbmetall Silizium
Der Hauptwerkstoff dieses Technikbereiches ist Silizium, Silizium ist ein Halbmetall, es steht im Periodensystem unter der Ordnungszahl 14. Es weist metallische und nicht metallische Eigenschaften auf und ist ein so genannter Halbleiter, reines Silizium ist grau-schwarz, es weist den typischen ins bronzene gehenden Metallischen Glanz auf. Verarbeitet wird Silizium in der Mikrotechnik in reinen Räumen, die Staub und Keimfrei gehalten werden müssen.Hergestellt werden Mikrotechnische Erzeugnisse in erster Linie von Industriemechanikern die im Bereich der Feinwerktechnik tätig sind. Der reine Ausbildungsberuf des Mikrotechnikers ist noch nicht erlernbar, kann aber nach einer Ausbildung zum Industriemechaniker über eine Weiterbildung bei der IHK zertifiziert werden. Studiengänge in Mikrotechnik werden in Deutschland an verschiedenen Universitäten und Fachhochschulen angeboten, zum Beispiel in München, Chemnitz und Gelsenkirchen. Das Studium besteht zu erst aus einem typischen Grundstudium im Bereich Ingenieurwissenschaft, speziell hinzu kommen Bereiche wie Halbleitertechnik, Mikrosystemtechnik, Reglungstechnik, Analogtechnik und Digitaltechnik.